Wissenschaftsförderung

Wissenschaftspreis 2017 der DGfMM für Karl Hartmann

Karl Hartmann

Klinik für Neurochirurgie am KRH Klinikum Nordstadt in Hannover, erhält den Wissenschaftspreis 2017 der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGfMM).
Herr Hartmann wird für seine Arbeit “Structural Neuroplasticity in Expert Pianists Depends on the Age of Musical Training Onset” ausgezeichnet (publiziert in NeuroImage 126 [2016] 106–119*).
Der Wissenschaftspreis ist mit 3000.- Euro dotiert und wird im Rahmen des 16. Symposiums der DGfMM vom 29.-30. September 2017 in Oberwesel überreicht.

Dem Preisgremium für den Wissenschaftspreis 2017 der DGfMM gehörten an:

Dr. med. Anke Grell (Hamburg), Prof. Dr. med. Hans-Christian Jabusch (Dresden), Prof. Dr. med. Maria Schuppert (Würzburg/Kassel), PD Dr. med. Anke Steinmetz (St. Goar-Oberwesel), Alexandra Türk-Espitalier, M.Sc. (Wien/Frankfurt)

* geteilte Erstautorenschaft mit Lucía Vaquero, die hierfür bereits eine spanische Auszeichnung erhielt

Ausschreibung

Die Deutsche Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin schreibt projektbezogene Fördermittel aus.

Es handelt sich um Summen bis zu 2000.- Euro, die für musikphysiologische und musikermedizinische Projekte auf Antrag vergeben werden können.

Projektanträge sollten 5 Seiten nicht überschreiten und folgendermaßen aufgebaut sein:

  • Projektbeschreibung
  • Stand der Forschung
  • Eigene Vorarbeiten
  • Arbeitsprogramm und Kostenplan
  • wissenschaftlicher Lebenslauf und Publikationsliste der AntragstellerInnen

Alle Anträge werden von einem Fachgutachtergremium überprüft.

Die Antragstellung ist jederzeit möglich.

Bitte richten Sie Ihren Antrag an die Präsidentin der DGfMM:

Priv.-Doz. Dr. med. Anke Steinmetz
Chefärztin
Muskulosekeletales Zentrum und Konservative Orthopädie
Loreley-Kliniken St. Goar-Oberwesel
Hospitalgasse 11
55430 Oberwesel
Tel.: 06741/800-205

E-Mail: Steinmetz@dgfmm.org

Ausschreibung "Studienpreis Musikphysiologie" der DGfMM 2018

Mittelgeber

Deutsche Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin e.V. (DGfMM)

Zielgruppe, Inhalte

Honoriert werden herausragende empirische Bachelor- und Master-Arbeiten an deutschen Hochschulen für Musik, die sich mit einem Thema aus der Musikphysiologie / Musikermedizin / Musikergesundheit auseinandergesetzt haben.

Die Einreichung bereits prämierter Arbeiten ist ausgeschlossen, eine Nichtvergabe behält sich die Auswahlkommission vor.

Höhe der Zuwendung

1. Preis: 1.000 Euro, 2. Preis: 500 Euro

Vergabekriterien

Bachelor- / Masterarbeit aus dem Kalenderjahr 2017 oder 2018 mit sehr guter Bewertung, zwei positiven Gutachten der Betreuer, hohem Anwendungsbezug und Innovationsgehalt der Arbeit.

Auswahlkommission

-        Prof. Dr. Maria Schuppert (Vorsitz der Jury)

-        Ein künstlerisch-pädagogisches Jury-Mitglied

-        Ein wissenschaftlich tätiges Jury-Mitglied aus dem Vorstand der DGfMM

Bewerbungsphase

Bis 1. Juni 2018

Antragsunterlagen

-     Informelles Anschreiben mit einer max. einseitigen Zusammenfassung der Bachelor- / Masterarbeit.

-     Ein gebundenes Exemplar und eine elektronische Version der Arbeit

-     Gutachten der beiden Betreuer

-     Einverständniserklärung zur Publikation einer Kurzfassung der Arbeit in der Zeitschrift „Musikphysiologie und Musikermedizin“

-     Curriculum Vitae

Preisverleihung:

Im Rahmen der jährlichen DGfMM-Symposien

 

Auskünfte und Einsendung der Unterlagen an:
Prof. Dr. Maria Schuppert
Hochschule für Musik Würzburg

Hofstallstr. 6-8, 97070 Würzburg
Tel.: 0931 – 32187 2204 oder 0561 - 7018277

E-Mail:
maria.schuppert@hfm-wuerzburg.de

Ausschreibung Wissenschaftspreis 2018 der DGfMM

Entsprechend den Statuten der DGfMM zur Förderung der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf dem Gebiet der Musikphysiologie und Musikermedizin wird der Wissenschaftspreis 2018 der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGfMM) ausgeschrieben.

Dieser ist nicht von einer Mitgliedschaft in der DGfMM abhängig, sondern steht allen jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bis zum vollendeten 35. Lebensjahr offen, die sich im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie mit musikphysiologischen und musikermedizinischen Problemen von SängerInnen, InstrumentalistInnen und DirigentInnen beschäftigt haben.

Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass derartige Probleme dieser Berufsgruppen bislang nur marginale Beachtung erfuhren, andererseits jedoch für die Künstler vielfältige, in ihrer Effektivität bisher ungeprüfte Theorien sowie auch Therapien angeboten werden, soll hiermit die Motivation gefördert werden, eine Klärung der Hintergründe musikphysiologischer und musikermedizinischer Probleme zu erwirken. Weiterhin ist beabsichtigt, auch die Therapien und Hilfestellungen für betroffene MusikerInnen zu verbessern bzw. effektive von ineffektiven Methoden unterscheiden zu können. Derartige Untersuchungen sind im Gegensatz zu individuellen Theorien, Vermutungen und Effektivitätsbehauptungen in der Regel kosten- und personalintensiv. Die DGfMM sieht sich verpflichtet, auf diesem Wege junge WissenschaftlerInnen zu ermutigen, sich dem Gebiet der Musikphysiologie und Musikermedizin anzunehmen.

Es sollen hierfür bereits fertiggestellte wissenschaftliche Arbeiten in Manuskriptform eingereicht werden, die entweder durch einen Peer-Review-Prozess für eine Publikation akzeptiert oder bereits gedruckt worden sind. Studien, die noch in der Bearbeitung sind, eignen sich nicht.

Diese Manuskripte müssen als Word- oder pdf-Datei zusammen mit einem Ausdruck der Präsidentin der DGfMM übergeben werden. Diese leitet sie an die Mitglieder des Preisrichter-Gremiums weiter.

Einsendeschluss ist der 1. Juli 2018

Das Preisgeld beträgt 3000,– Euro, wobei sich das Gremium gegebenenfalls ein Splitting dieser Summe vorbehält.

Bitte senden Sie Ihre Manuskripte an die Präsidentin der DGfMM:

Priv.-Doz. Dr. med. Anke Steinmetz

Chefärztin

Muskuloskeletales Zentrum und Konservative Orthopädie

Loreley-Kliniken St. Goar-Oberwesel

Hospitalgasse 11

55430 Oberwesel

Tel.: 06741/800-205

E-Mail: Steinmetz@dgfmm.org

Frühere Wissenschaftspreise

Entsprechend den Statuten der DGfMM zur Förderung der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf dem Gebiet der Musikphysiologie und Musikermedizin wurde seit 2003 regelmäßig der Wissenschaftspreis der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin DGfMM vergeben.

Wissenschaftspreis 2016

Katharina Schirmer-Mokwa und Tobias Mantel erhalten den Wissenschaftspreis 2016 der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGfMM).

Aufgrund der besonders hohen Qualität zweier wissenschaftlicher Arbeiten hat sich die Preiskommission entschieden, den Wissenschaftspreis in diesem Jahr erstmals doppelt zu vergeben.

Katharina Schirmer-Mokwa, Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie der Eberhard Karls Universität Tübingen, wird für ihre Arbeit „Evidence for Enhanced Interoceptive Accuracy in Professional Musicians“ (Front Behav. Neurosci. 2015) ausgezeichnet.

Tobias Mantel, Klinik für Neurologie, Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München, wird für seine Arbeit „Activity and topographic changes in the somatosensory system in embouchure dystonia“ (Movement Disorders, 2016) ausgezeichnet.

Die Wissenschaftspreise sind mit jeweils 3000.- Euro dotiert und werden im Rahmen des 15. Symposiums der DGfMM vom 7.-8. Oktober 2016 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin überreicht.

 

Dem Preisgremium für den Wissenschaftspreis 2016 gehörten an:

Prof. Dr. med. Martin Fendel, Dr. med. Anke Grell, Prof. Dr. med. Hans-Christian Jabusch, Prof. Dr. med. Maria Schuppert, Priv.-Doz. Dr. med. Anke Steinmetz, Alexandra Türk-Espitalier, M.Sc.

Wissenschaftspreis 2013

Sabine Pau aus der Abteilung Funktionelle Bildgebung, Diagnostische Radiologie und Neuroradiologie der Ernst Moritz Arndt Universität Greifswald, erhielt den Wissenschaftspreis 2013 der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGfMM).

Frau Pau wurde für ihre Arbeit "Encoding and recall of finger sequences in experienced pianists compared with musically naïve controls: A combined behavioral and functional imaging study" ausgezeichnet (Pau S, Jahn G, Sakreida K, Domin M, Lotze M. Neuroimage 2013, 64:379-87).

Wissenschaftspreis 2012

Dr. med. Dipl. mus. Alexander Schmidt, Klinik für Neurologie und Sektion für Klinische und Molekulare Neurogenetik der Universität zu Lübeck: für seine wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Musikerdystonie.

Wissenschaftspreis 2011

Dr. med. Susanne Rein, Klinik und Poliklinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Universitätsklinikum Dresden: für ihre Arbeit „Influence of the profession on functional ankle stability in musicians“ (Rein S, Fabian T, Zwipp H, Heineck J, Weindel S: Med Probl Perform Art, 2010, 25(1); 22-28).

Wissenschaftspreis 2009

Dr. med. Matthias Echternach, Freiburger Institut für Musikermedizin, Hochschule für Musik Freiburg und Universitätsklinikum Freiburg: für seine wissenschaftlichen Arbeiten zum Vokaltrakt bei professionellen SängerInnen mittels dynamischer Echtzeit-Magnetresonanztomographie (MRT)

Wissenschaftspreis 2007

Dr. rer. nat. Marc Bangert, Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig: für seine Arbeit “Specialization of the Specialized in Features of External Human Brain Morphology" (Marc Bangert und Gottfried Schlaug: Eur J Neurosci. 2006 Sep;24(6):1832-4).

Wissenschaftspreis 2003

Dr. med. Anke Steinmetz, Klinik für Manuelle Medizin Sommerfeld, Kremmen: für ihre wissenschaftlichen Arbeiten zur craniomandibulären Dysfunktion als Einflussfaktor für die Entstehung von Überlastungsbeschwerden bei GeigerInnen.