Wissenschaftspreis

Ausschreibung des Wissenschaftspreises 2019 der DGfMM

Entsprechend den Statuten der DGfMM zur Förderung der wissenschaftlichen Erkenntnisse auf dem Gebiet der Musikphysiologie und Musikermedizin wird der Wissenschaftspreis 2019 der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGfMM) ausgeschrieben.

Dieser ist nicht von einer Mitgliedschaft in der DGfMM abhängig, sondern steht allen jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bis zum vollendeten 35. Lebensjahr offen, die sich im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie mit musikphysiologischen und musikermedizinischen Problemen von SängerInnen, InstrumentalistInnen und DirigentInnen beschäftigt haben.

Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass derartige Probleme dieser Berufsgruppen bislang nur marginale Beachtung erfuhren, andererseits jedoch für die Künstler vielfältige, in ihrer Effektivität bisher ungeprüfte Theorien sowie auch Therapien angeboten werden, soll hiermit die Motivationgefördert werden, eine Klärung der Hintergründe musikphysiologischer und musikermedizinischer Probleme zu erwirken. Weiterhin ist beabsichtigt, auch die Therapien und Hilfestellungen für betroffene MusikerInnen zu verbessern bzw. effektive von ineffektiven Methoden unterscheiden zu können. Derartige Untersuchungen sind im Gegensatz zu individuellen Theorien, Vermutungen und Effektivitätsbehauptungen in der Regel kosten- und personalintensiv. Die DGfMM sieht sichverpflichtet, auf diesem Wege junge WissenschaftlerInnen zu ermutigen, sich dem Gebiet der Musikphysiologie und Musikermedizin anzunehmen.

Es sollen hierfür bereits fertiggestellte wissenschaftliche Arbeiten in Manuskriptform eingereicht werden, die entweder durch einen Peer-Review-Prozess für eine Publikation akzeptiert oder bereitsgedruckt worden sind. Studien, die noch in der Bearbeitung sind, eignen sich nicht.

Diese Manuskripte müssen als Word- oder pdf-Datei zusammen mit einem Ausdruck der Präsident in der DGfMM übergeben werden. Diese leitet sie an die Mitglieder des Preisrichter-Gremiums weiter.

Einsendeschluss ist der 1. Juli 2019

Das Preisgeld beträgt 3000,– Euro, wobei sich das Gremium gegebenenfalls ein Splitting dieser Summe vorbehält.

Bitte senden Sie Ihre Manuskripte an die Präsidentin der DGfMM:

Priv.-Doz. Dr. med. Anke Steinmetz
Chefärztin
Konservative Orthopädie und Muskuloskeletales Zentrum
Loreley-Kliniken St. Goar-Oberwesel
Hospitalgasse 11
55430 Oberwesel
Tel.: 06741 800-205
E-Mail: Steinmetz@dgfmm.org

Ausschreibungsschreiben als pdf

Wissenschaftspreis 2018 der DgfMM für Eva Hebert und und Friederike Borngräber

Eva Hebert und Friederike Borngräber

Institut für Neurogenetik der Universität Lübeck, erhalten den Wissenschaftspreis 2018 der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGfMM). 
Frau Hebert und Frau Borngräber werden für ihre Arbeit "Functional Characterization of Rare RAB12 Variants and Their Role in Musician’s and Other Dystonias" 
(
publiziert in Genes 8(10):276 - October 2017 (DOI: 10.3390/genes8100276)), für welche sie die Erstautorenschaft teilen, ausgezeichnet.
Der Wissenschaftspreis ist mit insgesamt 3000.- Euro dotiert und wird im Rahmen des 17. Symposiums der DGfMM vom 06.-07. September 2018 in Osnabrück überreicht.

Dem Preisgremium für den Wissenschaftspreis 2018 der DGfMM gehörten an:

PD Dr. med. Anke Steinmetz (St. Goar-Oberwesel), Dr. Katja Regenspuger (Halle/Saale), Dr. André Lee (München)

Wissenschaftspreis 2017 der DGfMM für Karl Hartmann

Karl Hartmann

Klinik für Neurochirurgie am KRH Klinikum Nordstadt in Hannover, erhält den Wissenschaftspreis 2017 der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGfMM).
Herr Hartmann wird für seine Arbeit “Structural Neuroplasticity in Expert Pianists Depends on the Age of Musical Training Onset” ausgezeichnet (publiziert in NeuroImage 126 [2016] 106–119*).
Der Wissenschaftspreis ist mit 3000.- Euro dotiert und wird im Rahmen des 16. Symposiums der DGfMM vom 29.-30. September 2017 in Oberwesel überreicht.

Dem Preisgremium für den Wissenschaftspreis 2017 der DGfMM gehörten an:

Dr. med. Anke Grell (Hamburg), Prof. Dr. med. Hans-Christian Jabusch (Dresden), Prof. Dr. med. Maria Schuppert (Würzburg/Kassel), PD Dr. med. Anke Steinmetz (St. Goar-Oberwesel), Alexandra Türk-Espitalier, M.Sc. (Wien/Frankfurt)

* geteilte Erstautorenschaft mit Lucía Vaquero, die hierfür bereits eine spanische Auszeichnung erhielt

Wissenschaftspreis 2016

Katharina Schirmer-Mokwa und Tobias Mantel erhalten den Wissenschaftspreis 2016 der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGfMM).

Aufgrund der besonders hohen Qualität zweier wissenschaftlicher Arbeiten hat sich die Preiskommission entschieden, den Wissenschaftspreis in diesem Jahr erstmals doppelt zu vergeben.

Katharina Schirmer-Mokwa, Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie der Eberhard Karls Universität Tübingen, wird für ihre Arbeit „Evidence for Enhanced Interoceptive Accuracy in Professional Musicians“ (Front Behav. Neurosci. 2015) ausgezeichnet.

Tobias Mantel, Klinik für Neurologie, Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München, wird für seine Arbeit „Activity and topographic changes in the somatosensory system in embouchure dystonia“ (Movement Disorders, 2016) ausgezeichnet.

Die Wissenschaftspreise sind mit jeweils 3000.- Euro dotiert und werden im Rahmen des 15. Symposiums der DGfMM vom 7.-8. Oktober 2016 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin überreicht.

 

Dem Preisgremium für den Wissenschaftspreis 2016 gehörten an:

Prof. Dr. med. Martin Fendel, Dr. med. Anke Grell, Prof. Dr. med. Hans-Christian Jabusch, Prof. Dr. med. Maria Schuppert, Priv.-Doz. Dr. med. Anke Steinmetz, Alexandra Türk-Espitalier, M.Sc.

Wissenschaftspreis 2013

Sabine Pau aus der Abteilung Funktionelle Bildgebung, Diagnostische Radiologie und Neuroradiologie der Ernst Moritz Arndt Universität Greifswald, erhielt den Wissenschaftspreis 2013 der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGfMM).

Frau Pau wurde für ihre Arbeit "Encoding and recall of finger sequences in experienced pianists compared with musically naïve controls: A combined behavioral and functional imaging study" ausgezeichnet (Pau S, Jahn G, Sakreida K, Domin M, Lotze M. Neuroimage 2013, 64:379-87).

Wissenschaftspreis 2012

Dr. med. Dipl. mus. Alexander Schmidt, Klinik für Neurologie und Sektion für Klinische und Molekulare Neurogenetik der Universität zu Lübeck: für seine wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Musikerdystonie.

Wissenschaftspreis 2011

Dr. med. Susanne Rein, Klinik und Poliklinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Universitätsklinikum Dresden: für ihre Arbeit „Influence of the profession on functional ankle stability in musicians“ (Rein S, Fabian T, Zwipp H, Heineck J, Weindel S: Med Probl Perform Art, 2010, 25(1); 22-28).

Wissenschaftspreis 2009

Dr. med. Matthias Echternach, Freiburger Institut für Musikermedizin, Hochschule für Musik Freiburg und Universitätsklinikum Freiburg: für seine wissenschaftlichen Arbeiten zum Vokaltrakt bei professionellen SängerInnen mittels dynamischer Echtzeit-Magnetresonanztomographie (MRT)

Wissenschaftspreis 2007

Dr. rer. nat. Marc Bangert, Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig: für seine Arbeit “Specialization of the Specialized in Features of External Human Brain Morphology" (Marc Bangert und Gottfried Schlaug: Eur J Neurosci. 2006 Sep;24(6):1832-4).

Wissenschaftspreis 2003

Dr. med. Anke Steinmetz, Klinik für Manuelle Medizin Sommerfeld, Kremmen: für ihre wissenschaftlichen Arbeiten zur craniomandibulären Dysfunktion als Einflussfaktor für die Entstehung von Überlastungsbeschwerden bei GeigerInnen.