DGfMM – Fachzeitschrift

Ausgaben & Abstracts der DGfMM-Fachzeitschrift

Die DGfMM-Fachzeitschrift „Musikphysiologie und Musikermedizin“ veröffentlicht regelmäßig wissenschaftliche Originalarbeiten und praxisnahe Beiträge. Hier können Sie die Zusammenfassungen einsehen. Mitglieder haben nach dem Login Zugriff auf die Volltexte.

Zeitschrift 2012

Ausgabe 01 / 2012

Abstract

Kreativität und Motivation: Gesundheitliche Ressource im Orchester

Prof. Maria Schuppert Detmold-Kassel

Musikphysiologie und Musikermedizin 2012, 19. Jg., Nr. 1 9 Kreativität und Motivation: Gesundheitliche Ressource im Orchester Maria Schuppert Detmold-Kassel EINLEITUNG Die Arbeitspsychologie und Arbeitsmedizin befasst sich bereits seit den 1980er Jahren intensiv mit der Bedeutung von Kreativität und Motivation in der Berufswelt. Im Fokus des Interesses stehen dabei sowohl die Gesundheit und die berufliche Leistungsfähigkeit des Einzelnen, als auch eine mögliche Effizienzsteigerung des Gesamtteams. Sind jedoch solche, in der allgemeinen Berufswelt gewonnenen Erkenntnisse, übertragbar auf das hochspezifische Arbeitsumfeld „Orchester“? Und wenn ja: an welchen Stellen könnte konkret angesetzt werden? Wo gibt es Grenzen der Übertragbarkeit? Zur Beantwortung dieser Fragen sollen zunächst einige allgemeine Beziehungen zwischen Kreativität, Motivation, Arbeit und Gesundheit erläutert werden.

Abstract

Gehörschutz – aktueller Wissensstand

B. Richter, M. Zander, B. Hohmann, C. Spahn

B. Richter, M. Zander, B. Hohmann, C. Spahn – Gehörschutz – aktueller Wissensstand Gehörschutz bei Musikern – aktueller Wissensstand B. Richter*, M. Zander*, B. Hohmann# und C. Spahn* Freiburger Institut für Musikermedizin *Hochschule für Musik Freiburg und Medizinische Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, # SUVA Luzern ZUSAMMENFASSUNG Der HNO-Arzt und Musikermediziner ist immer wieder mit dem !ema Gehörschutz bei Musikern konfrontiert, da sich Musiker an ihn wenden, welche bei der Musikausübung hohen Schalldruckpegeln ausgesetzt sind und die sich häu“g Sorgen um ihr Gehör machen. Zudem hat das !ema neu an Aktualität gewonnen, da seit Februar 2008 in Folge der neuen EG-Arbeitsschutzrichtlinie „Lärm“ 2003/10/EG und der deutschen Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung neue Grenzwerte für Pro“musiker gelten.

Abstract

Bestimmung der Mikroflora in Holz- und Blechblasinstrumenten und ihre Bewertung als potentielle Infektionsquellen

R. Thomas Glass, Robert S. Conrad, Gerwald A. Kohler, James W. Bullard

Musikphysiologie und Musikermedizin 2012, 19. Jg., Nr. 1 1 Bestimmung der Mikroflora in Holz- und Blechblasinstrumenten und ihre Bewertung als potentielle Infektionsquellen R. Thomas Glass, Robert S. Conrad, Gerwald A. Kohler, James W. Bullard Oklahama State University, Tulsa Original in: General Dentistry, März/April 2011, Vol. 59;2: 100-107. AGD,Academy of General Dentistry. www.agd.org Übersetzung ins Deutsche: Dr. med. D. Wörz-Bilfinger, Tübingen ZUSAMMENFASSUNG Untersuchungen von Dentalartikeln (Zahnbürsten, Zahnprothesen und Mundschutz, der zum Sport getragen wird) zeigen eine mikrobielle Kontamination und sind infolgedessen mögliche Infektionsquellen für den Nutzer. Da Holz- und Blechblasinstrumente engen Kontakt mit der Mundhöhle des Spielers haben und häu!g ohne Desinfektion von Schüler zu Schüler weitergereicht werden, stellt sich die Frage, ob diese Instrumente mikrobiell besiedelt sind und man sie als potentielle Krankheitsüberträger ansehen muss.

Herausgeber:
J. Blum (Frankfurt-Worms), M. Fuchs (Leipzig), H.-C. Jabusch (Dresden), M. Schuppert (Würzburg-Kassel)

Hinweise für Autorinnen und Autoren

Die Fachzeitschrift „Musikphysiologie und Musikermedizin“ bietet die Möglichkeit, wissenschaftliche Originalarbeiten, Fortbildungs- und Übersichtsarbeiten zu veröffentlichen. Ausdrücklich willkommen sind Beiträge aus der Praxis. Zum Themenkreis gehören physiologische/ körperliche, psychologische/ psychosomatische und klinische Fragestellungen bei Musikerinnen und Musikern einschließlich präventiver und pädagogischer Aspekte. Die Auswahl der zur Veröffentlichung kommenden Beiträge trifft das Herausgeberteam in Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen und einem künstlerischen Beirat.

Weitere Informationen zur Einreichung der Manusscripte etc. erhalten Sie hier:Hinweise für Autorinnen und Autoren