DGfMM – Fachzeitschrift

Ausgaben & Abstracts der DGfMM-Fachzeitschrift

Die DGfMM-Fachzeitschrift „Musikphysiologie und Musikermedizin“ veröffentlicht regelmäßig wissenschaftliche Originalarbeiten und praxisnahe Beiträge. Hier können Sie die Zusammenfassungen einsehen. Mitglieder haben nach dem Login Zugriff auf die Volltexte.

Zeitschrift 2001

Ausgabe 03 / 2001

Abstract

Musikphysiologie, Musikermedizin und das Internet

J. Blum

Das Internet dient auch im Bereich Musikphysiologie und Musikermedizin neben Fachzeitschriften, Symposien, Kongressen und den
persönlichen Gesprächen als wichtiges Kommunikationsmedium.
Wie in anderen Ländern auch, existiert für den
deutschsprachigen Raum ein Internetangebot
der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin unter der Domain
http://www.dgfmm.org.
Konzeption und Inhalte dieser Seiten werden
in diesem Bericht erläutert.
Einerseits werden Zweck und Ziele der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und
Musikermedizin, ihre Zusammensetzung und
Satzung beschrieben, andererseits auch über
die Fachzeitschrift, Symposien und Kongresse
informiert. Verschiedene Links zu anderen
Organisationen in diesem Gebiet erleichtern
die Recherche.

Abstract

Stimmermüdung durch Blasinstrumentenspiel?

B. Schneider und W. Seidner

Der Einfluss des Blasinstrumentenspiels auf
die Sing- und Sprechstimmfunktion wird unterschiedlich bewertet. Zum einen wird wegen der
vermuteten übermäßigen Beanspruchung des
Kehlkopfes während des Blasens ein negativer
Einfluss auf die Differenzierungsfähigkeit und
Belastbarkeit der Stimme erwartet. Zum anderen haben erste Untersuchungen ergeben,
dass das Blasinstrumentenspiel bei guten konstitutionellen und spieltechnischen Voraussetzungen kein Risiko für die Stimmfunktion darstellen muss.
Mit dem Ziel der Beurteilung des Einflusses
des Blasinstrumentenspiels auf die Stimmfunktion untersuchten wir 10 Bläser vor und nach
einstündigem Üben. Es wurden videostroboskopische Untersuchungen, Messungen
von Sing- und Sprechstimmprofilen, auditive
Stimmklangbeurteilungen nach dem RBHSystem und akustische Stimmklanganalysen
durchgeführt. Darüber hinaus wurden die subjektiven Empfindungen erfasst.
Unsere Ergebnisse zeigten, dass man nicht
generell von einem negativen Einfluss des
Blasinstrumentenspiels auf die Sing- und
Sprechstimmfunktion ausgehen darf. Bei
stimmgesunden Spielern ließ sich kein stimmschädigender Einfluß durch das Instrumentenspiel erkennen. Bei geeigneten gesangs- und
spieltechnischen Voraussetzungen scheint
daher das Blasinstrumentenspiel keine Gefahr
für die gesunde Stimmfunktion darzustellen.
Bei technisch unzureichendem Spiel mit laryngealen Fehlbeanspruchungen kann es jedoch
zu Defiziten der stimmlichen Leistungsfähigkeit
kommen. Des weiteren ist auch bei Patienten
mit einer vorbestehenden funktionellen Dysphonie eine Stimmverschlechterung nach dem
Instrumentenspiel zu erwarten.

Abstract

Bericht vom 3. DGfMM-Symposium "Die Wirbelsäule des Musikers" in Weimar 2001

E. J. Seidel und P. Günther

Musikphysiologie und Musikermedizin 2001, 8. Jg., Nr. 3 121 Musikermedizin Bericht vom 3. DGfMM-Symposium „Die Wirbelsäule des Musikers“ in Weimar 2001 E. J. Seidel und P. Günther, Weimar Am 16. Juni 2001 fand das 3. Symposium der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin (DGfMM) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Musikpädagogik und Musiktheorie der Hochschule für Musik „FRANZ LISZT“ Weimar und dem Zentrum für Physikalische und Rehabilitative Medizin des Sophien- und Hufeland,Klinikums Weimar zum Thema: „Die Wirbelsäule des Musikers“ statt. Das interessante Tagungsprogramm wurde vom Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Musikphysiologie und Musikermedizin Prof. J. Blum / Mainz sowie dem Institutsdirektor des Instituts für Musikpädagogik und Musiktheorie, welches dem Lehrbereich Musikphysiologie und Musikmedizin angegliedert ist, Prof. E. Lange / Weimar, eröffnet. In einem Einführungsvortrag schilderte Prof. J.

Herausgeber:
J. Blum (Frankfurt-Worms), M. Fuchs (Leipzig), H.-C. Jabusch (Dresden), M. Schuppert (Würzburg-Kassel)

Hinweise für Autorinnen und Autoren

Die Fachzeitschrift „Musikphysiologie und Musikermedizin“ bietet die Möglichkeit, wissenschaftliche Originalarbeiten, Fortbildungs- und Übersichtsarbeiten zu veröffentlichen. Ausdrücklich willkommen sind Beiträge aus der Praxis. Zum Themenkreis gehören physiologische/ körperliche, psychologische/ psychosomatische und klinische Fragestellungen bei Musikerinnen und Musikern einschließlich präventiver und pädagogischer Aspekte. Die Auswahl der zur Veröffentlichung kommenden Beiträge trifft das Herausgeberteam in Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen und einem künstlerischen Beirat.

Weitere Informationen zur Einreichung der Manusscripte etc. erhalten Sie hier:Hinweise für Autorinnen und Autoren