DGfMM – Fachzeitschrift

Ausgaben & Abstracts der DGfMM-Fachzeitschrift

Die DGfMM-Fachzeitschrift „Musikphysiologie und Musikermedizin“ veröffentlicht regelmäßig wissenschaftliche Originalarbeiten und praxisnahe Beiträge. Hier können Sie die Zusammenfassungen einsehen. Mitglieder haben nach dem Login Zugriff auf die Volltexte.

Ihr Filter für das Schlagwort "Bewegungskoordination" ergab: 1 Treffer

Zeitschrift 2004

Ausgabe 01 / 2004

Abstract

RHYTHMIK als Prävention in der Musikerausbildung - Konzepte zur Einflussnahme auf spezielle Probleme bei Musikern

G. Przybylska-Angermann

Die Rhythmik wurde Anfang des zwanzigsten
Jahrhunderts von dem Schweizer Musikpädagogen Emile Jaque-Dalcroze entwickelt und
versteht sich als eine musikpädagogische Disziplin.
Die Entwicklung rhythmischer Fähigkeiten erfordert eine spezifische methodische Vorgehensweise. Charakteristisch für Rhythmik sind
sog. Spiel-Lern-Situationen in denen Musik in
rhythmische, ganzkörperliche Bewegung umgesetzt wird.
Die Wirkung erklärt sich aus dem tief greifenden Erleben von Musik und Bewegung, was zu
nachhaltiger Wandlung der Persönlichkeit
führt.
Dabei werden für den Musikerberuf wichtige
Kompetenzen trainiert:
– die musikalische Kompetenz,
– die intra-personale Kompetenz (IchIdentität, Rückkoppelung zu eigenen
Wahrnehmungen, Empfindungen, Emotionen und Gedanken) sowie
– die interpersonale Kompetenz (Qualität
des Austausches mit anderen)
Rhythmik für Instrumentalisten und Sänger
wird an Musikschulen, Konservatorien und
Musikhochschulen angeboten. Rhythmik als
Hauptfach kann in Deutschland im Rahmen
des Diplomstudiengangs Musikerziehung/DME
an Musikhochschulen studiert werden.

Herausgeber:
J. Blum (Frankfurt-Worms), M. Fuchs (Leipzig), H.-C. Jabusch (Dresden), M. Schuppert (Würzburg-Kassel)

Hinweise für Autorinnen und Autoren

Die Fachzeitschrift „Musikphysiologie und Musikermedizin“ bietet die Möglichkeit, wissenschaftliche Originalarbeiten, Fortbildungs- und Übersichtsarbeiten zu veröffentlichen. Ausdrücklich willkommen sind Beiträge aus der Praxis. Zum Themenkreis gehören physiologische/ körperliche, psychologische/ psychosomatische und klinische Fragestellungen bei Musikerinnen und Musikern einschließlich präventiver und pädagogischer Aspekte. Die Auswahl der zur Veröffentlichung kommenden Beiträge trifft das Herausgeberteam in Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen und einem künstlerischen Beirat.

Weitere Informationen zur Einreichung der Manusscripte etc. erhalten Sie hier:Hinweise für Autorinnen und Autoren