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DGfMM – Fachzeitschrift
Ausgaben & Abstracts der DGfMM-Fachzeitschrift
Die DGfMM-Fachzeitschrift „Musikphysiologie und Musikermedizin“ veröffentlicht regelmäßig wissenschaftliche Originalarbeiten und praxisnahe Beiträge. Hier können Sie die Zusammenfassungen einsehen. Mitglieder haben nach dem Login Zugriff auf die Volltexte.
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Zeitschrift 2020
Ausgabe 03 / 2020
Erfordernisse und Möglichkeiten im Umgang mit psychosozialen Belastungen bei Orchestermusikern
Friederike Hübner (Dresden)
Die sozialen Gegebenheiten und zwischenmenschlichen Beziehungen im Orchesteralltag mit ihren
unterschiedlichen Kommunikationsformen untereinander (verbal/nonverbal/musikalisch) sind
ein wesentlicher Bestandteil bei der Ausübung des
Orchesterspiels und können positive wie negative
Auswirkungen auf das Musizieren haben. Psychosoziale Belastungen bei Orchestermusikern sind von
essenzieller Bedeutung bei der Betrachtung musikerspezifischer Krankheitsbilder. In der Musikermedizin
zählen sie zu den möglichen mitauslösenden Faktoren
bei der Entstehung musikermedizinischer Störungen.
In der Literatur sind immer wieder Verweise auf eine
Notwendigkeit der Beachtung psychosozialer Faktoren im Orchesteralltag zu finden. Neuere Untersuchungen zeigen jedoch, dass in der Praxis dieser
Notwendigkeit nach wie vor nur sehr eingeschränkt
Rechnung getragen wird. Teamfähigkeit und
Führungskompetenz, gegenseitige Wertschätzung
und Sensibilisierung im sozialen Bereich sowie
Kommunikationsfähigkeit gehören hier zu wesentlichen Punkten, die es zu beachten und gegebenenfalls zu verbessern gilt.
Konfliktmanagement, Kommunikationstrainings,
Workshops zu Themen wie Teamentwicklung und
Führungsverhalten sowie Mitarbeiterbefragungen
anhand von Fragebögen und in Form persönlicher
Gespräche können hier u. a. zur Unterstützung
genutzt werden.
Zeitschrift 2004
Ausgabe 01 / 2004
RHYTHMIK als Prävention in der Musikerausbildung - Konzepte zur Einflussnahme auf spezielle Probleme bei Musikern
G. Przybylska-Angermann
Die Rhythmik wurde Anfang des zwanzigsten
Jahrhunderts von dem Schweizer Musikpädagogen Emile Jaque-Dalcroze entwickelt und
versteht sich als eine musikpädagogische Disziplin.
Die Entwicklung rhythmischer Fähigkeiten erfordert eine spezifische methodische Vorgehensweise. Charakteristisch für Rhythmik sind
sog. Spiel-Lern-Situationen in denen Musik in
rhythmische, ganzkörperliche Bewegung umgesetzt wird.
Die Wirkung erklärt sich aus dem tief greifenden Erleben von Musik und Bewegung, was zu
nachhaltiger Wandlung der Persönlichkeit
führt.
Dabei werden für den Musikerberuf wichtige
Kompetenzen trainiert:
– die musikalische Kompetenz,
– die intra-personale Kompetenz (IchIdentität, Rückkoppelung zu eigenen
Wahrnehmungen, Empfindungen, Emotionen und Gedanken) sowie
– die interpersonale Kompetenz (Qualität
des Austausches mit anderen)
Rhythmik für Instrumentalisten und Sänger
wird an Musikschulen, Konservatorien und
Musikhochschulen angeboten. Rhythmik als
Hauptfach kann in Deutschland im Rahmen
des Diplomstudiengangs Musikerziehung/DME
an Musikhochschulen studiert werden.
Herausgeber:
J. Blum (Frankfurt-Worms), M. Fuchs (Leipzig), H.-C. Jabusch (Dresden), M. Schuppert (Würzburg-Kassel)
Hinweise für Autorinnen und Autoren
Die Fachzeitschrift „Musikphysiologie und Musikermedizin“ bietet die Möglichkeit, wissenschaftliche Originalarbeiten, Fortbildungs- und Übersichtsarbeiten zu veröffentlichen. Ausdrücklich willkommen sind Beiträge aus der Praxis. Zum Themenkreis gehören physiologische/ körperliche, psychologische/ psychosomatische und klinische Fragestellungen bei Musikerinnen und Musikern einschließlich präventiver und pädagogischer Aspekte. Die Auswahl der zur Veröffentlichung kommenden Beiträge trifft das Herausgeberteam in Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen und einem künstlerischen Beirat.
Weitere Informationen zur Einreichung der Manusscripte etc. erhalten Sie hier:Hinweise für Autorinnen und Autoren