DGfMM – Fachzeitschrift

Ausgaben & Abstracts der DGfMM-Fachzeitschrift

Die DGfMM-Fachzeitschrift „Musikphysiologie und Musikermedizin“ veröffentlicht regelmäßig wissenschaftliche Originalarbeiten und praxisnahe Beiträge. Hier können Sie die Zusammenfassungen einsehen. Mitglieder haben nach dem Login Zugriff auf die Volltexte.

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Zeitschrift 2024

Ausgabe 03 / 2024

Abstract

Wirkung rhythmischer Musik auf Menschen mit Demenz – Eine explorative Studie

Dorothea Schmitt

ZUSAMMENFASSUNGEN DER PREISTRÄGERINNEN 2024 Einleitung Demenz ist eine neurodegenerative Erkrankung, die weltweit immer mehr Menschen betrifi. Die Erkrankung beeinträchtigt sowohl die kognitiven als auch die emotionalen Fähigkeiten und führt o\.1f zu negativen Verhaltensweisen wie Unruhe, Aggression oder sozialem Rückzug [11]. Traditionelle Behandlungsansätze konzentrieren sich auf medikamentöse erapien, die zwar die Symptome der Demenz verzögern, jedoch häu\.0bg mit zahlreichen Nebenwirkungen verbunden sind [4]. In den letzten Jahren haben sich nicht-pharmakologische Ansätze wie Musikinterventionen als vielversprechend erwiesen, um die Lebensqualität von Zusammenfassung Diese Arbeit untersucht die Wirkung rhythmischer Musik auf Menschen mit Demenz (MmD) im Rahmen einer explorativen Fallstudie. Angesichts der weltweit steigenden Prävalenz von Demenzerkrankungen wird nach neuen, e\.1dektiven und kostengünstigen Ansätzen gesucht, um die Lebensqualität von MmD zu verbessern.

Zeitschrift 2014

Ausgabe 03 / 2014

Abstract

Wie lernen Senioren? Mechanismen der Hirnplastizität beim Musikunterricht im Alter

Eckart Altenmüller (Hannover)

In diesem Artikel wird auf der Grundlage hirnphysiologischer Erkenntnisse aufgezeigt, wie sich auch
in höherem Alter das Nervensystem an die neuen
Anforderungen anpasst, die mit dem Erlernen eines
Instrumentes einhergehen. Diese Anpassungsvorgänge werden als „Neuroplastizität“ bezeichnet und
können dem natürlichen Altern des Nervensystems
teilweise entgegenwirken. Musizieren stellt dabei
eine Situation der „angereicherten Umgebung“ dar.
Dies führt zu höherer Synapsendichte, zu vermehrtem Wachstum von Nervenzellfortsätzen und zu
einem höheren Gehirngewicht. Die Konsequenz
daraus ist, dass es für den Instrumentalunterricht
nicht nur nie zu spät ist, sondern dass sich das Erlernen eines Instrumentes auch in höherem Erwachsenenalter günstig auf die geistige Leistungsfähigkeit
auswirkt. Musizieren kann darüberhinaus segensreich in der Rehabilitation von motorischen Defiziten bei Schlaganfallpatienten eingesetzt werden
und es kann hilfreich sein, um einer dementiellen
Entwicklung vorzubeugen.

Herausgeber:
J. Blum (Frankfurt-Worms), M. Fuchs (Leipzig), H.-C. Jabusch (Dresden), M. Schuppert (Würzburg-Kassel)

Hinweise für Autorinnen und Autoren

Die Fachzeitschrift „Musikphysiologie und Musikermedizin“ bietet die Möglichkeit, wissenschaftliche Originalarbeiten, Fortbildungs- und Übersichtsarbeiten zu veröffentlichen. Ausdrücklich willkommen sind Beiträge aus der Praxis. Zum Themenkreis gehören physiologische/ körperliche, psychologische/ psychosomatische und klinische Fragestellungen bei Musikerinnen und Musikern einschließlich präventiver und pädagogischer Aspekte. Die Auswahl der zur Veröffentlichung kommenden Beiträge trifft das Herausgeberteam in Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen und einem künstlerischen Beirat.

Weitere Informationen zur Einreichung der Manusscripte etc. erhalten Sie hier:Hinweise für Autorinnen und Autoren