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DGfMM – Fachzeitschrift
Ausgaben & Abstracts der DGfMM-Fachzeitschrift
Die DGfMM-Fachzeitschrift „Musikphysiologie und Musikermedizin“ veröffentlicht regelmäßig wissenschaftliche Originalarbeiten und praxisnahe Beiträge. Hier können Sie die Zusammenfassungen einsehen. Mitglieder haben nach dem Login Zugriff auf die Volltexte.
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Zeitschrift 2018
Ausgabe 03 / 2018
Funktionsanalyse der Wirbelsäule beim Saxophonspiel als Grundlage zur Entwicklung präventiver Strategien in der musikpädagogischen Ausbildung
Studienpreis Musikphysiologie 2018 DGfMM - Stephanie Platek
Zeitschrift 2016
Ausgabe 01 / 2016
Funktionsuntersuchungen der Wirbelsäule beim Klavierspiel
Moritz Rau, Egbert Johannes Seidel und Claudia Neumann (Weimar)
Beschwerden im Stütz- und Bewegungssystem
sind bei professionellen Klavierspielern keine
Ausnahme. An erster Stelle stehen hierbei
Beschwerden an der oberen Extremität. Jedoch
wird die Wirbelsäule durch die erforderliche
Haltung am Instrument stark beansprucht, sodass
auch hier vermehrt Schmerzen angegeben werden.
In der vorliegenden Studie wurde die Funktionalität der Wirbelsäule während des Klavierspiels
untersucht. Aufbauend auf den Erkenntnissen
können Diagnostik und Therapie der Beschwerden
gezielter eingesetzt und präventive Maßnahmen
frühzeitig begonnen werden.
Computergestützte Funktionsanalyse der Wirbelsäule bei Gitarristen zur Erstellung individueller manualtherapeutischer Präventionsstrategien
Egbert Johannes Seidel, Philipp Seidel und Andy Henkel (Weimar)
Gitarristen klagen in der Musikersprechstunde
über vielfältige Beschwerden im muskuloskeletalen
System. Insbesondere die Beschwerden im lumbosakralen Übergangsbereich (LSÜ) stehen bei den
Wirbelsäulenbeschwerden an erster Stelle.
Mit Hilfe von Untersuchungen zur Haltung und
Funktion der Wirbelsäule beim Gitarrenspiel sollte
eine Abklärung hinsichtlich der Belastungs- und
Beanspruchungsprofile erfolgen.
Die eingesetzten Systeme (Apalys® und WinSpine
ZEBRIS®) ermöglichen eine gute Differenzierung
der unterschiedlichen Spieltechniken und bei
verschiedenen Gitarrenmodellen. Hieraus lassen
sich Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten
ableiten. Auch sind die Ergebnisse aus musikpädagogischer Sicht (Instrumentalunterricht) umsetzbar.
Zeitschrift 2015
Ausgabe 02 / 2015
Kraniomandibuläre Dysfunktionen im Kontext Instrumentalspiel-assoziierter muskuloskelettaler Schmerzsyndrome
Anke Steinmetz (Berlin/Halle)
Kraniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) sind
ein häufiges Problem bei professionellen Musikern,
insbesondere bei Bläsern und hohen Streichern.
Bis zu 47% der Blechbläser berichten über Instrumentalspiel-assoziierte Schmerzen im Bereich
der Zähne und des Kiefers. Professionelle Orchestermusiker mit orofazialen Schmerzen zeigen
außerdem ein deutlich erhöhtes Risiko für Instrumentalspiel-assoziierte muskuloskelettale Schmerzsyndrome (IAMS) in anderen Körperregionen.
Okklusionsschienen konnten bei hohen Streichern
die Muskelspannung der Schulter-Nacken-Region
während des Instrumentalspiels reduzieren. Außerdem ließen sich IAMS im Bereich der oberen
Extremität und des Nackens ebenfalls über eine
Okklusionsschienentherapie positiv beeinflussen.
Vor diesem Hintergrund sollte bei Musikern mit
IAMS insbesondere auch eine Diagnostik auf das
Vorliegen von CMD erfolgen, um diese entsprechend mitbehandeln zu können.
Herausgeber:
J. Blum (Frankfurt-Worms), M. Fuchs (Leipzig), H.-C. Jabusch (Dresden), M. Schuppert (Würzburg-Kassel)
Hinweise für Autorinnen und Autoren
Die Fachzeitschrift „Musikphysiologie und Musikermedizin“ bietet die Möglichkeit, wissenschaftliche Originalarbeiten, Fortbildungs- und Übersichtsarbeiten zu veröffentlichen. Ausdrücklich willkommen sind Beiträge aus der Praxis. Zum Themenkreis gehören physiologische/ körperliche, psychologische/ psychosomatische und klinische Fragestellungen bei Musikerinnen und Musikern einschließlich präventiver und pädagogischer Aspekte. Die Auswahl der zur Veröffentlichung kommenden Beiträge trifft das Herausgeberteam in Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen und einem künstlerischen Beirat.
Weitere Informationen zur Einreichung der Manusscripte etc. erhalten Sie hier:Hinweise für Autorinnen und Autoren