DGfMM – Fachzeitschrift

Ausgaben & Abstracts der DGfMM-Fachzeitschrift

Die DGfMM-Fachzeitschrift „Musikphysiologie und Musikermedizin“ veröffentlicht regelmäßig wissenschaftliche Originalarbeiten und praxisnahe Beiträge. Hier können Sie die Zusammenfassungen einsehen. Mitglieder haben nach dem Login Zugriff auf die Volltexte.

Zeitschrift 2021

Ausgabe 03 / 2021

Komplette Ausgabe

Herausgeber*innen: E. Altenmüller (Hannover), J. Blum (Frankfurt-Worms), H. C. Jabusch (Dresden), H. Möller (Berlin), M. Schuppert

Abstract

Abschied nach vielen Jahren im Herausgeberteam: Ein herzlicher Dank an Prof. Dr. Helmut Möller

J. Blum, M. Schuppert, H. C. Jabusch, H. Möller, E. Altenmüller

Ein herzlicher Dank an Prof. Dr. Helmut Möller Unser guter Freund, langjähriges DGfMM-Vorstandsmitglied und Mit-Herausgeber von „Musikphysiologie und Musikermedizin“ Prof. Dr. Helmut Möller durfte am 24. Juli 2021 seinen 80. Geburtstag feiern und so dürfen wir neben unseren allerbesten Glückwünschen zu diesem besonderen Tag uns sehr, sehr gerne inspirieren lassen, all die wunderbaren Jahre mit ihm zu reflektieren und hierbei auch persönliche Begegnungen und Momente bewusst werden lassen, die auch uns im Herausgeberteam lebhaft in Erinnerung sind und bleiben werden. Eins schon mal voraus – ohne Helmut wäre die Entwicklung der DGfMM, auch unserer Zeitschrift „Musikphysiologie und Musikermedizin“, aber letztlich auch der jetzige Stand der Musikphysiologie, Musikermedizin und der Musikergesundheit in Deutschland nicht denkbar.

Abstract

Musizieren mit Behinderung: Ein Blick aus der Musikphysiologie und Musikermedizin

M. Schuppert (Würzburg-Kassel), E. Altenmüller (Hannover)


Menschen mit Behinderungen können in vielfältiger
Weise von musikalischen Aktivitäten profitieren.
Denn Instrumentalspiel und Gesang fördern nicht
nur die sensomotorische Kontrolle, Koordination
und Gedächtnisleistung, sondern tragen auch zu
sozialer Integration, emotionaler Stabilität und
damit zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Obwohl
viele Menschen mit Behinderung hoch motiviert sind zu musizieren, wird ihr Potenzial noch
immer unterschätzt. Inzwischen hat es jedoch eine
beeindruckende Entwicklung hinsichtlich ergonomischer Anpassungen, musikpädagogischer
Ansätze und auch des Musikrepertoires für Musiker
mit Behinderungen gegeben. Eine Reihe von Berufsmusikern mit körperlichen Beeinträchtigungen
und Wahrnehmungsstörungen belegen, dass trotz
schwerer Einschränkungen ausgesprochen hohe
musikalische Leistungen erreicht werden können.
Kinder und Erwachsene mit Behinderungen sollten ermutigt werden zu musizieren. Dabei sollten sie
von Eltern und Familie, Musikpädagogen, Therapeuten, Ärzten sowie Musikinstrumentenherstellern und
Medizintechnikern unterstützt werden. Durch individuelle Herangehensweise, Neugierde und Bereitschaft können musikalische Potenziale erkannt und
gefördert werden.
Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die
Auswirkungen verschiedener Behinderungen auf die
musikalischen Aktivitäten von Amateur- und Berufsmusikern und beschreibt Initiativen, Technologien,
Literatur und Unterrichtsansätze, die Instrumentalspiel und Gesang bei Menschen mit körperlichen,
wahrnehmungsbedingten oder geistigen Störungen
unterstützen.

Regulation des subglottischen Drucks beim Singen von Tonspru&#776ngen mittels Zwerchfellkontraktion – eine Untersuchung mittels dynamischer Magnetresonanztomographie

Louisa Traser

Wissenschaftspreis 2021 der DGfMM für Louisa Traser

Louisa Traser

Abstract

Nachruf auf Herrn PD Dr. med. Dirk Deuster

Nachruf auf Herrn PD Dr. med. Dirk Deuster Dirk Deuster, leitender Oberarzt der Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie des Universitätsklinikums Münster, ist am 25.6.2021 im Alter von nur 50 Jahren verstorben. Seit frühester Jugend galt seine Leidenschaft der Musik und der Stadt Köln. Neben seinem Medizinstudium absolvierte er eine Gesangsausbildung und war ein ausdrucksstarker Pianist, der viele Kolleginnen und Kollegen bei diversen Tagungen spontan am Klavier zu begleiten vermochte. Am Universitätsklinikum Münster engagierte er sich seit dem Jahr 2000 neben der Klinik im Bereich Lehre und Forschung. Einer seiner Forschungsschwerpunkte war die Stimmveränderung bei Menschen mit Transidentität. Als weitergebildeter ärztlicher Psychotherapeut lag eine besondere Stärke von ihm in der sensiblen klinischen Betreuung seiner Patientinnen und Patienten.

Herausgeber:
J. Blum (Frankfurt-Worms), M. Fuchs (Leipzig), H.-C. Jabusch (Dresden), M. Schuppert (Würzburg-Kassel)

Hinweise für Autorinnen und Autoren

Die Fachzeitschrift „Musikphysiologie und Musikermedizin“ bietet die Möglichkeit, wissenschaftliche Originalarbeiten, Fortbildungs- und Übersichtsarbeiten zu veröffentlichen. Ausdrücklich willkommen sind Beiträge aus der Praxis. Zum Themenkreis gehören physiologische/ körperliche, psychologische/ psychosomatische und klinische Fragestellungen bei Musikerinnen und Musikern einschließlich präventiver und pädagogischer Aspekte. Die Auswahl der zur Veröffentlichung kommenden Beiträge trifft das Herausgeberteam in Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen und einem künstlerischen Beirat.

Weitere Informationen zur Einreichung der Manusscripte etc. erhalten Sie hier:Hinweise für Autorinnen und Autoren