DGfMM – Fachzeitschrift

Ausgaben & Abstracts der DGfMM-Fachzeitschrift

Die DGfMM-Fachzeitschrift „Musikphysiologie und Musikermedizin“ veröffentlicht regelmäßig wissenschaftliche Originalarbeiten und praxisnahe Beiträge. Hier können Sie die Zusammenfassungen einsehen. Mitglieder haben nach dem Login Zugriff auf die Volltexte.

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Zeitschrift 2025

Ausgabe 02 / 2025

Abstract

Resilienz als Leitplanke

MHS Freiburg und Mannheim setzen in Schutzkonzepten neue Schwerpunkte

Zuerst erschienen im Hochschulmagazin der neuen Musikzeitung 6/2025, www.nmz.de
„Wenn wir eines aus der Corona-Pandemie gelernt
haben, dann war es, aufgrund wissenschaftlicher
Erkenntnisse, mit transparenter Kommunikation
und mit Bedacht im Sinne der uns Anvertrauten
zu handeln. Das hat uns geholfen, die Krise er-
folgreich zu bewältigen, bei gleichzeitig großer
hausinterner Akzeptanz“, sagt Ludwig Holtmeier,
Rektor der Hochschule für Musik Freiburg.

Zeitschrift 2024

Ausgabe 03 / 2024

Abstract

Musik studieren mit Behinderung

Thomas Grosse

Studierende mit Behinderung sind an Musikhochschulen eine Seltenheit. Meist sind auch weder Gebäude noch Lehre auf ihre Bedürfnisse zugeschni\.1een. Wer die Hürde der Eingangsprüfung scha\.1c, tri\.1c jedoch auf individuelle Unterstützung. Aus den Musikhochschulen An den deutschen Musikhochschulen treten Menschen mit Behinderung – so wie auch im professionellen Musikbetrieb Deutschlands – selten in Erscheinung. Es ist davon auszugehen, dass der Anteil beeinträchtigter Menschen im Musikstudium geringer ist als in der Gesamtbevölkerung.

Zeitschrift 2021

Ausgabe 01 / 2021

Abstract

Musikphysiologie – abstrakter Begriff oder geläufiger Terminus?

Lydia L. Weißert (Essen)

HINTERGRUND: Ein Musikstudium wird
häufig bereits mit physischen und psychischen
Beschwerden begonnen, die sich während des
Studiums potenziell sogar verstärken. Dies wirft ob
der sich immer weiter verbreitenden musikphysiologischen Angebote im Musikhochschulkontext
einige Fragen auf.
ZIEL: Das Ziel der Arbeit war, folgende Fragen
zu beantworten: Ist der Begriff Musikphysiologie
Studierenden geläufig? Können mit diesem Begriff
überschriebene Seminare der Musiker*innengesundheit zugeordnet werden? Welchen Titel muss
ein Seminar tragen, um von Studierenden eindeutig
der Musiker*innengesundheit zugeordnet werden
zu können? Wissen Studierende von musikphysiologischen Angeboten an ihrer Musikhochschule?
METHODE: Die Datenerhebung erfolgte vom
09.06.2020 bis 07.11.2020 per Online-Fragebogen.
Dieser wurde in drei Versandwellen an Studierende
der 24 deutschen Musikhochschulen verteilt. In der
dritten Versandwelle wurde eine Frage ergänzt. Die
Datenauswertung erfolgte via Microsoft Office 365®
Excel, Version 2008. Es wurden keine statistischen
Signifikanzen berechnet.
ERGEBNISSE: Von 457 Studierenden schlossen
80% die Umfrage ab. Zwanzig von 24 Musikhochschulen sind repräsentiert. Vierundfünfzig Prozent
der Teilnehmer*innen können den Begriff Musikphysiologie nicht zuordnen. Musikphysiologie
wird von 50 % mit gesunder und ergonomischer
Haltung beim Musizieren assoziiert, von 25 % mit
den psychischen und mentalen Komponenten des
Musizierens; 24 % müssten sich erst mit dem Begriff
auseinandersetzen, um ihn näher definieren zu
können. Von 127 Teilnehmer*innen, die die hinzugefügte Frage beantworteten, wissen 40 % nicht
sicher, ob es Angebote zur Musiker*innengesundheit an ihrer Musikhochschule gibt.
SCHLUSSFOLGERUNG: Der Begriff Musikphysiologie scheint Studierenden wenig geläufig zu
sein. Eine Sensibilisierung für musikphysiologische
Themen und dazugehörige Termini im Hochschulkontext scheint erforderlich, um zu gewährleisten,
dass erforschte Inhalte die Praxis erreichen.

Zeitschrift 2004

Ausgabe 01 / 2004

Abstract

Kraftausdauertraining für Musiker

H. Puls 

Das Krafttraining der Muskulatur ist ein wichtiger Beitrag zur Konditionsverbesserung und
zur Gesundheitspflege von Musikern. An der
Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin ist
es als praktischer Kurs im Lehrfach Physioprophylaxe regelmäßig im Angebot.
Es wird als geeignete Möglichkeit vorgestellt,
die muskulären Voraussetzungen zum Musizieren zu verbessern und Risikofaktoren für
die Muskulatur zu mindern oder auszugleichen.
Ziel, Inhalt und Methoden werden dargestellt.
Innerhalb der Darstellung der Wirkungsweise
des Krafttrainings für Musiker werden auch die
Ermüdungsprozesse aufgezeigt.
Vorschläge zur Anwendung der Methode bei
der Behandlung von Muskelfunktionsstörungen
schließen den Beitrag ab.

Abstract

Physioprophylaxe–ein Unterrichtsfach für Musikstudenten an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler

H. Puls 

Mit dem Fach Physioprophylaxe als obligatorischem Bestandteil des Studiums an einer Musikhochschule ist in Deutschland erstmals die
Forderung vieler Pädagogen und Musikmediziner erfüllt worden, die Vermittlung von musikphysiologischem Wissen, die Unterrichtung
über physische Grundlagen des Musizierens
und geeignete Präventionsprogramme verbindlich in die Ausbildung zu integrieren.
Die Ziele und Inhalte des Unterrichtsfaches
werden dargestellt und die besonderen pädagogischen und methodischen Anforderungen
beschrieben.
Es wird herausgearbeitet, dass Physioprophylaxe geeignet ist, die Musikstudenten zu befähigen, Bewegungstraining individuell zu gestalten und in ihr Berufsleben zu integrieren.

Abstract

Hatha-Yogafür Musiker

H. Puls

Hatha-Yoga für Musiker wird als ein alternatives Angebot im Rahmen des Lehrfaches Physioprophylaxe an der Hochschule für Musik
„Hanns Eisler“ Berlin vorgestellt.
Der Schwerpunkt des Beitrages liegt in der
Darlegung der besonderen Anforderungen an
den Yoga-Unterricht für Musiker im Hinblick
auf die psychophysischen Belastungen beim
Üben am Instrument und bei der Arbeit im Orchester.
Es wird der Versuch unternommen, die Wirkungsweise des Hatha-Yoga für Musiker zu
beschreiben.

Herausgeber:
J. Blum (Frankfurt-Worms), M. Fuchs (Leipzig), H.-C. Jabusch (Dresden), M. Schuppert (Würzburg-Kassel)

Hinweise für Autorinnen und Autoren

Die Fachzeitschrift „Musikphysiologie und Musikermedizin“ bietet die Möglichkeit, wissenschaftliche Originalarbeiten, Fortbildungs- und Übersichtsarbeiten zu veröffentlichen. Ausdrücklich willkommen sind Beiträge aus der Praxis. Zum Themenkreis gehören physiologische/ körperliche, psychologische/ psychosomatische und klinische Fragestellungen bei Musikerinnen und Musikern einschließlich präventiver und pädagogischer Aspekte. Die Auswahl der zur Veröffentlichung kommenden Beiträge trifft das Herausgeberteam in Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen und einem künstlerischen Beirat.

Weitere Informationen zur Einreichung der Manusscripte etc. erhalten Sie hier:Hinweise für Autorinnen und Autoren